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Welcher Stein ist das?

Bestimme jeden Stein oder jedes Mineral per Foto mit unserem kostenlosen, KI-gestützten Steinbestimmer. Lade das Foto eines Steins, Kristalls oder Minerals hoch und erhalte eine sofortige Bestimmung mit Name, Härte, Glanz und den charakteristischen Merkmalen, die Geologen verwenden.

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So funktioniert es

Bestimme jeden Stein oder jedes Mineral in drei einfachen Schritten

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Foto hochladen

Mache ein scharfes Foto deines Steins oder Minerals oder lade eines aus deiner Galerie hoch.

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KI-Analyse

Unsere KI analysiert sofort Textur, Farbe und Merkmale, um den Stein zu bestimmen.

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Ergebnis erhalten

Erhalte eine Bestimmung mit dem Namen des Steins, dem wissenschaftlichen Namen und den wichtigsten Details.

So bestimmst du einen Stein

Einen Stein zu bestimmen beginnt damit, sich Zeit zu nehmen und die Hinweise zu lesen, die er in sich trägt. Jeder Stein und jedes Mineral hält die Bedingungen fest, unter denen es entstanden ist, und eine Handvoll einfacher, wiederholbarer Tests führt dich weit zuverlässiger zur richtigen Antwort als die Farbe allein. Der schnellste Weg ist, ein scharfes, gut beleuchtetes Foto zu machen und es von einem KI-Steinbestimmer mit Tausenden von Referenzexemplaren vergleichen zu lassen; doch wer die zugrunde liegenden Merkmale versteht, kann das Ergebnis mit eigenen Augen und Händen bestätigen.

Beginne mit dem Gesamteindruck und der Textur. Sind die Körner groß genug, um einzelne Kristalle zu erkennen, oder ist der Stein so fein, dass er glatt oder glasig wirkt? Grobe, ineinandergreifende Kristalle bedeuten meist eine langsame Abkühlung in der Tiefe (ein intrusives magmatisches Gestein wie Granit), während eine feine oder glasige Textur auf schnelle Abkühlung an der Oberfläche hinweist (ein extrusives Gestein wie Basalt oder Obsidian). Sichtbare Schichten oder Bänderung deuten auf einen sedimentären oder metamorphen Ursprung hin, und gerundete, sandkorngroße Körner, die zusammengekittet sind, sprechen für einen sedimentären Sandstein.

Prüfe als Nächstes die Härte. Die Härte, gemessen auf der Mohs-Skala von 1 bis 10, ist eine der nützlichsten diagnostischen Eigenschaften. Versuche, den Stein mit dem Fingernagel (etwa 2,5), einer Kupfermünze (etwa 3,5), einem Stahlnagel oder Messer (etwa 5,5) und einem Stück Glas (etwa 5,5) zu ritzen. Ritzt deine Probe Glas, ist sie hart (7 oder mehr, wie Quarz); ritzt ein Messer sie leicht, ist sie weich (3 oder weniger, wie Calcit oder Gips). Die Härte grenzt das Feld der Kandidaten erheblich ein.

Überprüfe dann Glanz und Strich. Der Glanz beschreibt, wie die Oberfläche das Licht reflektiert: metallisch (wie Pyrit oder Bleiglanz) oder nichtmetallisch (glasig, perlmuttartig, seidig, fettig oder matt). Der Strich ist die Farbe des Pulvers, das ein Mineral hinterlässt, wenn man es über eine unglasierte Porzellanplatte reibt, und er unterscheidet sich oft stark von der Oberflächenfarbe — Hämatit etwa sieht grau oder schwarz aus, hinterlässt aber stets einen rostrot-braunen Strich. Diese beiden Tests trennen Doppelgänger, die dieselbe Farbe teilen.

Sieh dir schließlich an, wie der Stein bricht und reagiert. Minerale, die entlang flacher, spiegelartiger Flächen spalten, zeigen Spaltbarkeit (Glimmer blättert in Lagen ab, Feldspat bricht in kantige Stufen), während solche, die in unregelmäßige oder gekrümmte Flächen brechen, wie Quarz und Obsidian, einen Bruch zeigen. Ein Tropfen Essig oder schwacher Säure, der aufschäumt, bedeutet, dass der Stein Carbonat enthält (Calcit, Kalkstein oder Marmor), und ein Magnet, der haftet, weist auf eisenreiche Minerale wie Magnetit hin. Kein einzelner Test ist für sich allein entscheidend, doch in Kombination — Textur, Härte, Glanz, Strich, Spaltbarkeit, Reaktion — laufen sie auf eine sichere Bestimmung zusammen.

Die charakteristischen Merkmale, die Geologen nutzen

Härte (Mohs-Skala). Der Widerstand eines Minerals gegen Ritzen, bewertet von 1 (Talk) bis 10 (Diamant). Nutze Alltagswerkzeuge als Feldset: Fingernagel (~2,5), Kupfermünze (~3,5), Stahlnagel oder Messer (~5,5), Glasplatte (~5,5). Quarz (7) ritzt Glas; Calcit (3) wird von einem Messer geritzt.

Glanz. Die Art, wie die Oberfläche das Licht reflektiert. Metallische Minerale sehen aus wie poliertes Metall (Pyrit, Bleiglanz, Magnetit); nichtmetallische Glanzarten umfassen glasig (Quarz), perlmuttartig (Glimmer), seidig, fettig, harzig sowie matt oder erdig (Limonit).

Strich. Die Farbe des pulverisierten Minerals, sichtbar gemacht durch Ziehen über eine unglasierte Porzellan-Strichplatte. Der Strich ist weitaus beständiger als die Oberflächenfarbe — Hämatit hat immer einen rotbraunen Strich, Pyrit einen grünlich-schwarzen, obwohl er golden aussieht.

Farbe. Hilfreich, aber für sich allein unzuverlässig, denn winzige Verunreinigungen können die Farbe eines Minerals völlig verändern (reiner Quarz ist farblos, doch Spuren von Eisen färben Amethyst violett). Kombiniere die Farbe stets mit einem weiteren Test.

Spaltbarkeit und Bruch. Spaltbarkeit ist das Brechen entlang flacher Kristallebenen (die dünnen Lagen des Glimmers, die rechtwinkligen Stufen des Feldspats, die Rhomboeder des Calcits). Bruch ist das Brechen entlang unregelmäßiger oder gekrümmter Flächen — Quarz und Obsidian zeigen einen glatten, muschelförmigen muscheligen Bruch.

Kristalltracht. Die charakteristische Form, in der ein Mineral wächst: würfelförmiger Pyrit, sechseckige Quarzprismen, rhomboedrischer Calcit, blättrige oder prismatische Formen. Eine gut ausgebildete Tracht ist ein starker Hinweis.

Reaktion und Magnetismus. Ein paar Tropfen verdünnte Säure oder sogar Essig lassen Carbonatgesteine aufschäumen (Calcit, Kalkstein, Marmor). Ein Magnet zieht an Magnetit und einigen eisenreichen Gesteinen. Ungewöhnliche Schwere im Verhältnis zur Größe (hohe Dichte) deutet auf dichte Minerale wie Bleiglanz oder Hämatit hin.

Gestein oder Mineral: Was ist der Unterschied?

Ein Mineral ist ein natürlich vorkommender, anorganischer Feststoff mit einer bestimmten chemischen Zusammensetzung und einer geordneten inneren Kristallstruktur. Quarz, Calcit, Feldspat und Pyrit sind Minerale — jedes ist ein einzelner, definierbarer Stoff. Weil sie eine feste Struktur haben, lassen sich Minerale anhand von Härte, Strich, Spaltbarkeit und Kristalltracht festmachen.

Ein Gestein hingegen ist ein natürlich vorkommendes Aggregat aus einem oder mehreren Mineralen (oder, in einigen Fällen, aus mineralähnlichem Material wie vulkanischem Glas oder organischer Substanz). Granit ist ein Gestein aus Quarz-, Feldspat- und Glimmerkörnern, die miteinander verzahnt sind; Kalkstein ist ein Gestein, das überwiegend aus dem Mineral Calcit besteht. Jedes Gestein ist also aus Mineralen aufgebaut, aber ein Mineral ist selbst kein Gestein.

Diese Unterscheidung ist wichtig, wenn du ein Exemplar bestimmst. Erkennst du mehrere verschiedene, ineinandergreifende Körner oder Kristalle, hast du es mit ziemlicher Sicherheit mit einem Gestein zu tun und solltest es anhand seiner Gesamttextur und der Gesteinsklasse bestimmen, zu der es gehört. Ist das gesamte Exemplar ein einziger, einheitlicher Kristall oder eine Masse mit einem einzigen Satz von Eigenschaften, hältst du wahrscheinlich ein Mineral in der Hand, und die diagnostischen Eigenschaftstests führen dich zu seinem genauen Namen.

Die drei Gesteinsarten: magmatisch, sedimentär, metamorph

Magmatische Gesteine entstehen, wenn geschmolzenes Gestein (Magma oder Lava) abkühlt und erstarrt. Kühlt es langsam tief unter der Erde ab, wachsen große, ineinandergreifende Kristalle, und man erhält grobkörnige Tiefengesteine wie Granit. Tritt es aus und kühlt rasch an der Oberfläche ab, sind die Kristalle winzig oder fehlen ganz, was feinkörnige oder glasige Ergussgesteine wie Basalt und Obsidian ergibt. Magmatische Gesteine sind kristallin, enthalten nie Fossilien und wirken oft gesprenkelt oder gleichmäßig dunkel.

Sedimentgesteine entstehen durch Ablagerung, Verschüttung und Verkittung von Sediment — Sand, Schlamm, Schalenbruchstücke oder gelöste Minerale. Sie sind typischerweise geschichtet, können körnig wirken und sind die einzige Gesteinsart, die Fossilien enthalten kann. Sandstein (verkittete Sandkörner), Kalkstein (Calcit aus Schalen und chemischer Ausfällung) und Tonstein (verdichteter Schlamm) sind häufige Beispiele.

Metamorphe Gesteine sind bereits vorhandene Gesteine, die durch Hitze und Druck tief in der Kruste umgewandelt wurden, ohne vollständig zu schmelzen. Die Minerale rekristallisieren und richten sich oft in Bändern oder Lagen aus, was zur Schieferung (Foliation) führt. Schiefer (aus Tonstein), Glimmerschiefer und Gneis (mit starker Hell-Dunkel-Bänderung) sowie Marmor (aus Kalkstein) und Quarzit (aus Sandstein) sind typisch. Schieferung und eine rekristallisierte, mitunter glänzende oder gebänderte Textur sind die verräterischen Zeichen.

Ist mein Stein wertvoll? Eine schnelle Wertprüfung

Die meisten Steine, die man aufhebt, sind häufig und haben kaum einen Geldwert, doch einige Anzeichen lohnen eine Prüfung. Durchsichtige, gut ausgebildete Kristalle (klarer Quarz, Amethyst, Citrin), Minerale in Edelsteinqualität, eine kräftige, gleichmäßige Farbe und saubere Kristallflächen können Sammler- oder Schleifwert hinzufügen. Ungewöhnliche Schwere kann auf dichte metallische Minerale hindeuten. Auch Fossilien in Sedimentgestein können je nach Art einen Wert haben.

Sei vorsichtig beim klassischen "Gold"-Fund: messingfarbene, würfelförmige, metallische Körner sind fast immer Pyrit (Katzengold). Echtes Gold ist weich (man kann es eindellen), sehr schwer, hinterlässt einen gelben Strich und bildet keine scharfen Würfel wie Pyrit. Ein Strichtest auf Porzellan klärt das sofort — Pyrit hinterlässt einen grünlich-schwarzen Strich, Gold einen goldenen.

Für alles, von dem du vermutest, dass es wirklich wertvoll ist — ein Edelstein, ein Meteorit, eine Erzprobe oder ein bemerkenswertes Fossil — ist der verlässliche nächste Schritt eine Einschätzung vor Ort durch einen örtlichen Stein- und Mineralienverein, ein universitäres geologisches Institut oder deinen regionalen geologischen Dienst. Ein KI-Bestimmer und die obigen Feldtests sind ein hervorragender erster Durchgang, doch eine fachkundige Person vor Ort kann Seltenheit und Wert bestätigen.

So fotografierst du einen Stein für eine genaue Bestimmung

Ein gutes Foto verbessert die Bestimmungsgenauigkeit erheblich, ob du nun eine App nutzt oder eine Geologin oder einen Geologen befragst. Verwende helles, gleichmäßiges, natürliches Licht und vermeide harte Schatten oder stark farbiges Licht, das die wahre Farbe verfälschen kann. Entferne zuerst Schmutz und Staub und befeuchte die Oberfläche eventuell leicht — ein nasser Stein zeigt seine echte Farbe und seinen Glanz weit besser als ein trockener, staubiger.

Fotografiere vor einem schlichten, neutralen Hintergrund und fülle den Bildausschnitt mit dem Exemplar. Nimm mehr als einen Blickwinkel auf: eine Gesamtansicht, die Form und Textur zeigt, eine scharfe Nahaufnahme, die Korngröße, Kristalle und Glanz erfasst, und eine Aufnahme einer frisch gebrochenen Kante, falls vorhanden, da verwitterte Oberflächen den wahren Charakter des Steins verbergen. Lege, wenn möglich, etwas als Größenmaßstab dazu, etwa eine Münze.

Halte die Kamera ruhig und scharf — verschwommene Bilder sind die häufigste Ursache für falsche Bestimmungen. Hat der Stein auffällige Merkmale wie Kristallflächen, Bänderung, aufschäumende Reaktionsstellen oder eine magnetische Stelle, fotografiere diese deutlich. Je mehr diagnostische Details dein Bild erfasst, desto sicherer fällt die Bestimmung aus.

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Wusstest du schon?

Das härteste natürliche Material, der Diamant, und eines der weichsten, der Graphit, bestehen beide aus reinem Kohlenstoff — der einzige Unterschied liegt in der Anordnung der Atome. Genau deshalb kann ein Strich- oder Härtetest Minerale unterscheiden, die für das Auge fast identisch aussehen.

Häufige Steine & Minerale

Quarz

Quartz

Glasglanz, Härte 7 (ritzt Glas), keine Spaltbarkeit mit gekrümmtem muscheligem Bruch und sechseckige Kristalle — eines der häufigsten Minerale der Erde.

Granit

Granite

Grobkörniges intrusives magmatisches Gestein mit sichtbarem rosa oder weißem Feldspat, grauem Quarz und schwarzen Glimmer- oder Hornblende-Sprenkeln.

Basalt

Basalt

Feinkörniges, dunkelgrau bis schwarzes extrusives magmatisches Gestein, oft mit Gasblasen (Vesikeln) durchsetzt. Das häufigste vulkanische Gestein des Planeten.

Obsidian

Obsidian

Schwarzes vulkanisches Glas, glatt und sehr glänzend, das mit muscheligem Bruch in messerscharfe Kanten zerbricht.

Pyrit

Pyrite

"Katzengold" — messingfarbene metallische Würfel mit Härte 6 bis 6,5 und einem grünlich-schwarzen Strich, der ihn von echtem Gold unterscheidet.

Amethyst

Amethyst

Die violette Varietät des Quarzes, die durchsichtige sechseckige Spitzen mit Härte 7 bildet. Ein beliebtes Sammlerstück und Geburtsstein.

Kalkstein

Limestone

Weiches (Härte ~3) sedimentäres Carbonatgestein, das in Essig oder schwacher Säure aufschäumt; oft grau oder beigefarben und kann Fossilien enthalten.

Calcit

Calcite

Carbonatmineral mit rhomboedrischer Spaltbarkeit, das in Säure heftig aufschäumt, Härte 3, und oft eine auffällige Doppelbrechung zeigt.

FAQ

Welcher Stein ist das — wie bestimme ich ihn anhand eines Fotos?
Mache ein scharfes, gut beleuchtetes, fokussiertes Foto des Steins vor einem schlichten Hintergrund und lade es oben in unseren kostenlosen KI-Steinbestimmer hoch. Die KI vergleicht dein Bild mit Tausenden von Referenzsteinen und -mineralen und liefert die wahrscheinlichste Übereinstimmung samt Name, wissenschaftlichem Namen und einem Sicherheitswert. Für beste Ergebnisse reinige den Stein, fotografiere ihn bei natürlichem Licht und nimm eine Nahaufnahme auf, die Korngröße, Kristalle und Glanz zeigt.
Wie bestimmt man einen Stein Schritt für Schritt?
Arbeite ein paar einfache Tests durch: 1) Betrachte Textur und Korngröße — grobe Kristalle, feine Körner, Schichten oder Glas. 2) Prüfe die Härte durch Ritzen mit Fingernagel, Münze, Nagel und Glas. 3) Notiere den Glanz (metallisch oder nichtmetallisch) und die Strichfarbe auf einer unglasierten Platte. 4) Prüfe, wie er bricht (Spaltflächen vs. unregelmäßiger Bruch). 5) Probiere einen Tropfen Essig (Aufschäumen bedeutet Carbonat) und einen Magneten. Die Kombination dieser Merkmale grenzt die Bestimmung zuverlässig ein.
Was ist der Unterschied zwischen einem Gestein und einem Mineral?
Ein Mineral ist ein einzelner, natürlich vorkommender anorganischer Feststoff mit fester chemischer Zusammensetzung und Kristallstruktur — wie Quarz, Calcit oder Pyrit. Ein Gestein ist ein natürlich vorkommendes Gemisch aus einem oder mehreren Mineralen. Granit zum Beispiel ist ein Gestein aus Quarz, Feldspat und Glimmer. Jedes Gestein ist aus Mineralen aufgebaut, aber ein Mineral allein ist kein Gestein.
Woran erkenne ich, ob mein Stein wertvoll ist?
Achte auf durchsichtige, gut ausgebildete Kristalle, kräftige, gleichmäßige Farbe, Minerale in Edelsteinqualität (klarer Quarz, Amethyst), ungewöhnliche Schwere oder Fossilien. Die meisten Steine sind häufig und nicht viel wert, doch seltene Minerale, Edelsteine, Meteoriten und bemerkenswerte Fossilien können einen echten Wert haben. Hole bei allem, was du für wertvoll hältst, eine Einschätzung vor Ort bei einem örtlichen Steinverein, einem universitären geologischen Institut oder deinem geologischen Dienst ein.
Wie teste ich die Härte eines Steins zu Hause?
Verwende die Mohs-Skala mit Alltagswerkzeugen. Versuche, den Stein mit dem Fingernagel (Härte ~2,5), einer Kupfermünze (~3,5), einem Stahlnagel oder Messer (~5,5) und einem Stück Glas (~5,5) zu ritzen. Ritzt der Stein Glas, ist er hart (7+, wie Quarz). Ritzt ein Messer ihn leicht, ist er weich (3 oder weniger, wie Calcit). Ritze immer auf einer frischen Fläche und wische das Pulver ab, um einen echten Kratzer zu bestätigen.
Was ist ein Strichtest und wie führe ich ihn durch?
Ein Strichtest zeigt die wahre Farbe des Mineralpulvers, die oft zuverlässiger ist als die Oberflächenfarbe. Ziehe das Mineral fest über eine unglasierte weiße Porzellanplatte (die Rückseite einer Badezimmerfliese eignet sich) und betrachte die farbige Linie, die es hinterlässt. Hämatit hinterlässt einen rostrot-braunen Strich, obwohl es schwarz aussehen kann, und Pyrit einen grünlich-schwarzen Strich, obwohl es golden aussieht — der Test trennt Doppelgänger also sofort.
Wie unterscheide ich magmatische, sedimentäre und metamorphe Gesteine?
Magmatische Gesteine sind kristallin, enthalten nie Fossilien und sind entweder grob und gesprenkelt (Granit), fein und dunkel (Basalt) oder glasig (Obsidian). Sedimentgesteine sind geschichtet, oft körnig und die einzige Art, die Fossilien enthalten kann (Sandstein, Kalkstein, Tonstein). Metamorphe Gesteine zeigen Bänderung oder Schieferung und eine rekristallisierte Textur durch Hitze und Druck (Schiefer, Glimmerschiefer, Gneis, Marmor).
Ist es ein Gestein, ein Kristall oder ein Edelstein — was ist der Unterschied?
Ein Kristall ist ein Mineral, das mit gut ausgebildeten geometrischen Flächen gewachsen ist, weil es Platz zur Entwicklung hatte, wie eine Quarzspitze. Ein Edelstein ist ein Mineral (oder gelegentlich ein Gestein), das wegen Schönheit, Beständigkeit und Seltenheit geschätzt und für Schmuck geschliffen oder poliert wird, wie Amethyst oder Saphir. Ein Gestein ist das alltägliche Aggregat aus Mineralen. Ein Edelstein ist also meist ein besonderer, attraktiver Mineralkristall, während ein Gestein das gemischte Material ist, in dem er gefunden werden kann.
Enthält mein Stein Gold, oder ist es Pyrit (Katzengold)?
Es ist fast immer Pyrit. Pyrit bildet harte, messingfarbene, würfelförmige metallische Körner und hinterlässt einen grünlich-schwarzen Strich. Echtes Gold ist weich genug, um sich mit einer Nadel eindellen zu lassen, sehr schwer, hinterlässt einen glänzend goldenen Strich und bildet keine scharfen Würfel. Die schnellste Prüfung ist ein Strichtest auf unglasiertem Porzellan: eine grünlich-schwarze Linie bedeutet Pyrit, eine goldene Linie bedeutet Gold.
Kann ein kostenloser Online-Steinbestimmer wirklich genau sein?
Ja, KI-Steinbestimmer sind ein starker erster Durchgang und am genauesten, wenn du ihnen eine scharfe, gut beleuchtete, fokussierte Nahaufnahme vor schlichtem Hintergrund gibst, idealerweise mit leicht befeuchtetem Stein, um seine wahre Farbe und seinen Glanz zu zeigen. Die KI liefert die wahrscheinlichste Übereinstimmung und einen Sicherheitswert. Nutze ihn zusammen mit den einfachen Feldtests — Härte, Strich, Säurereaktion — um das Ergebnis zu bestätigen, und ziehe für alles Seltene oder potenziell Wertvolle eine fachkundige Person hinzu.

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Dieses Tool liefert eine KI-basierte Bestimmung von Steinen und Mineralen ausschließlich zu Bildungs- und Informationszwecken. Für Schätzungen, wertvolle Exemplare oder wissenschaftliche Arbeiten wende dich an eine qualifizierte Geologin oder einen qualifizierten Geologen bzw. an deinen regionalen geologischen Dienst.